Pflege ohne Schichtdienst: Diese Optionen gibt es 

Wer als Gesundheits und Krankenpfleger tätig ist oder sein möchte, sieht sich häufig mit der Problematik konfrontiert, dass die ausgeübte oder vakante Stelle oftmals eine Bereitschaft zur Schichtarbeit voraussetzt. Doch nicht jeder kann mit dieser Flexibilität bezüglich der Arbeitszeiten aufwarten.

Alleinerziehende können aufgrund der Betreuungszeiten ihrer Kinder beispielweise keine Spätdienste oder Nachtschichten übernehmen. Allgemein gestaltet sich Schichtarbeit schwierig, wenn zuhause familiäre Verpflichtungen auf Sie warten. Doch auch andere persönliche Gründe können dafür eine Rolle spielen, warum man Schichtarbeit ablehnt oder ihr nicht nachgehen kann: Einschränkungen im Privatleben oder gesundheitliche Probleme aufgrund eines gestörten Biorhythmus gehen häufig mit der anstrengenden Schichtarbeit einher. Nicht jeder möchte oder kann sich dem aussetzen. Doch die gute Nachricht ist, dass man auch durchaus in der Krankenpflege ohne Schichtdienst arbeiten kann. Das ist sogar ohne finanzielle Einbußen möglich. Die Schichtarbeit bietet natürlich meist attraktive Zuschlagsprämien, beispielweise für Nacht- und Feiertagsdienste. Gelingt es Ihnen jedoch, sich in einem gefragten und hoch dotierten Bereich weiterzubilden, kann das Gehalt am Ende sogar noch höher ausfallen als zuvor.

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Professionelle Pflege ohne Schichtdienst: Welche Optionen gibt es?

  1. Arbeitsmedizinische Assistenz


Nach einer Weiterbildung zur arbeitsmedizinischen Assistenz unterstützen Sie im Allgemeinen die hiesigen Betriebs- und Werksärzt*innen, indem Sie Aufgaben in der arbeitsmedizinischen Beratung, Prävention und Versorgung übernehmen. Typische Branchen in der arbeitsmedizinischen Assistenz sind betriebsärztliche Dienste, arbeitsmedizinische Zentren, Facharztpraxen sowie der gewerbeärztliche Dienst und Berufsgenossenschaften. Auch als Krankenschwester & Krankenpfleger finden Sie hier durchaus bei entsprechender Eignung eine Anstellung.

  1. Altenpflege


Die Nachfrage nach qualifizierten Kräften im Bereich der Altenpflege ist enorm und steigt aufgrund der sogenannten Überalterung der Gesellschaft immer weiter. Gerade in der ambulanten Pflege wird immer mehr Personal benötigt, um ältere Menschen oder auch solche mit Behinderungen zuhause oder in speziellen Tageseinrichtungen betreuen zu können. Ambulante Pflegedienste sind stets auf der Suche nach geeignetem und geschultem Personal, aber auch ein Quereinstieg ist möglich. Vielerorts ist zwar eine Bereitschaft zum Schichtdienst erwünscht, doch gerade Menschen, die lediglich im Bereich der Alltagsbegleitung oder als Betreuungsassistenz bedürftig sind und nicht intensiv gepflegt oder medizinisch versorgt werden müssen, lassen sich zu festen Zeiten betreuen, die meistens nicht in den Spät- oder Nachtdienst fallen.

  1. Verwaltung, Management oder Beratung


Eine Möglichkeit, dem häufig in der Pflege geforderten Schichtdienst zu begegnen, ist eine Umschulung oder Weiterbildung zu absolvieren, beispielsweise im kaufmännischen Bereich. Viele ehemalige Pfleger*innen finden heutzutage einen neuen Wirkungskreis im Management oder in der Verwaltung einer gesundheitlichen Einrichtung, unter anderem in Gestalt einer Kauffrau oder eines Kaufmanns im Gesundheitswesen. Diese arbeiten beispielsweise häufig bei Versicherungen oder vergleichbaren Institutionen. Die zuvor erworbene praktische Erfahrung als Pfleger ist dabei natürlich außerordentlich von Vorteil. In diesen bürokratisch eingerichteten Häusern wird in der Regel nicht in Schichten gearbeitet. Natürlich ist es auch für Gesundheits und Krankenpflegerinnen möglich, ohne einschlägige Qualifizierung den Quereinstieg in die Bürokratie zu wagen.

  1. Fachkrankenpfleger*in Anästhesie


Falls Sie eine abgeschlossene Berufsausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger*in oder Altenpfleger*in gemacht haben, besteht die Möglichkeit, sich einer meist zweijährigen Weiterbildung zum Fachkrankenpfleger im Bereich Anästhesie zu unterziehen. Diese können Sie auch berufsbegleitend absolvieren. Als Fachkrankpfleger*in in der Anästhesie kann Ihre Arbeitszeiteinteilung für Sie mit regelmäßigen Arbeitszeiten gestaltet werden die nicht etwa wöchentlich wechseln. Das gleiche gilt für die Arbeit im allgemeinen Operationsdienst oder in der Endoskopie. In solchen Funktionsdiensten gibt es in der Regel keine Schichtarbeit.

  1. Fachkrankenpfleger*in für Nephrologie (DKG)


Als Dialysefachkraft, oder auch Fachkrankenpfleger*in für Nephrologie wie es im Fachjargon heißt, betreut und pflegt man vornehmlich Dialysepatienten und Personen mit Nierenerkrankungen. Die Arbeit als Dialysefachkraft lässt sich meist sehr gut ohne Schichteinsatz verrichten. Als gelernte Gesundheits und Krankenpflegerin haben Sie hier sehr gute Erfolgsaussichten. Dialysen finden zu planbaren Zeiten statt, wodurch sich auch das Pflegepersonal freier einplanen lässt und persönliche Interessen und Wünsche berücksichtigt werden können. Diese Weiterbildungen sind staatlich geregelt und anerkannt. Die Schwerpunkte für solche Weiterbildungen werden durch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) gelegt.

  1. Pflegefachberater*in nach §7a SGB XI


Wie der Name bereits vermuten lässt, kümmern sich Pflegefachberater*innen um die Beratung von Patienten und deren Angehörigen. Sie kennen sich in der Regel sehr gut mit bürokratischen Hilfestellungen, beispielsweise Anträgen und Sozialleistungen, und anderen Hilfsangeboten aus. Man findet als Pflegeberater*in den unterschiedlichsten Einrichtungen eine Anstellung, zum Beispiel in Krankenhäusern, bei Pflegediensten oder auch in Sozialämtern. 

  1. Anstellung in einer Facharztpraxis


Zwar tendieren Fachärzte mit eigener Praxis häufig eher zur Einstellung von medizinischen Fachangestellten, jedoch ist es nicht unmöglich, auch als gelernte*r Pfleger*in dort eine Anstellung zu finden. Im Zweifelsfall wäre es ratsam, eine oder mehrere Weiterbildungen im Bereich Abrechnungen oder Patientenmanagement zu machen.
In Facharztpraxen wird selten bis nie in Schichten gearbeitet, was die geregelten Arbeitszeiten garantiert.

  1. Aufstreben in die Führungsposition


Eine Position in der Führungsetage einer pflegerischen Einrichtung ist zwar mit viel Einsatz und Fleiß verbunden, kann sich aber durchaus nicht nur wirtschaftlich lohnen, denn kaum eine Führungskraft arbeitet in Schichten. Auch hier gibt es ein breit gefächertes Angebot zur Weiterbildung. 

  1. Selbstständigkeit


Wie auch in einer Führungsposition muss man als Selbstständige*r ein hohes Maß an Organisationsgeschick, Strukturiertheit und Ehrgeiz aufbringen. Der Vorteil: Man kann sich seine Arbeitszeiten meist selbst aussuchen, was allerdings nicht unbedingt bedeutet, dass man weniger als zuvor arbeitet.

Vorteile der Pflege ohne Schichtarbeit

Entscheidet man sich für eine Tätigkeit in der Pflege, so geht es bei vielen eher um die Berufung als um den Beruf. Doch wie bereits festgestellt wurde, können die Arbeitsumstände an einem Pfleger oder einer Pflegerin zehren und nicht jeder ist für den Schichtdienst gemacht. Manchmal stellt man dies auch erst Jahre später fest, wenn sich die eigenen Lebensumstände verändert haben.

Bei P_WERK finden Sie aktuelle Jobs im Pflegebereich, die zu geregelten Zeiten stattfinden. So haben Sie Zeit für Familie, Hobbies und Weiterbildungen, die Sie beruflich voranbringen. Sie können uneingeschränkt Ihr Wochenende und die Feiertage genießen und entgehen einer körperlichen Dauerbelastung. Sie entscheiden, ob Sie Schichtdienste übernehmen wollen oder nicht. Ermöglicht wird dies durch ein garantiertes Mitspracherecht bei der Dienstplangestaltung. Wir legen großen Wert darauf, dass sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer mit der Vermittlung zufrieden sind. 

Lernen Sie uns unverbindlich kennen!

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