Professionell geführte Elterngespräche sollten nicht zwischen Tür und Angel stattfinden. Wählen Sie einen möglichst "neutralen" Ort, zum Beispiel das Leitungsbüro und achten Sie auf eine einladende Atmosphäre mit warmen Farben und Pflanzen. Störungen durch andere - etwa durch das Telefon oder hereinkommende Kollegen - möglichst vermeiden! Vorteilhaft ist es, sich dem Gesprächspartner nicht frontal gegenüberzusetzen, sondern eine Position "über Eck" zu wählen. Achten Sie darauf, nicht gegen das Licht zu schauen oder gar die Tür im Rücken zu haben. Nehmen Sie sich Zeit für eine freundliche Begrüßung und heißen Ihre Gesprächspartner herzlich willkommen: "Schön, dass Sie gekommen sind."
Stecken Sie den zeitlichen Rahmen fest, erstellen einen klaren Ablaufplan und bereiten sich gründlich auf das Gespräch vor. Dabei helfen konkrete Fragen wie:
Versuchen Sie bereits im Vorfeld, sich gedanklich in die Lage Ihres Gegenübers hineinzuversetzen und gehen Sie mit einer freundlichen und gelassenen Grundhaltung ins Gespräch.
Professionell Gespräche führen - das gehört zum Handwerkszeug aller pädagogischen Fachkräfte. Es ist hilfreich, sich die Grundregeln der konstruktiven Gesprächsführung immer wieder vor Augen zu führen:
Elterngespräche können rasch konflikthaft werden. Überprüfen Sie Ihre eigene Haltung und strahlen Sie durch Ihre Körpersprache und Mimik Ruhe aus. Lassen Sie sich nicht provozieren, von verbaler Agression treffen oder gar beleidigen. SIgnalisieren Sie Ihrem Gegenüber deutlich, wenn es Ihre persönlichen Grenzen überschritten hat. In einem solchen Fall kann ein Abbruch des Gesprächs die beste Lösung sein.
Halten Sie die wichtigsten Ergebnisse des Gesprächs in einem kurzen Protokoll fest.
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